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COMMODITIES : RESOLUTION / ADOPTED BY THE GENERAL ASSEMBLY
A/RES/59/224 3 4. betont, dass die stark von Grundstoffen abhängigen Entwicklungsländer auch weiterhin eine Innenpolitik und ein institutionelles Umfeld fördern müssen, welche die Di- versifizierung und Liberalisierung des Handels- und des Exportsektors begünstigen und die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen; 5. bekräftigt, dass jedes Land selbst die Hauptverantwortung für seine wirtschaft- liche und soziale Entwicklung trägt, und erkennt an, dass ein wirksames und förderliches Umfeld auf nationaler wie internationaler Ebene unter anderem einen soliden makroökono- mischen Rahmen, wettbewerbsfähige Märkte, klar definierte Eigentumsrechte, ein attrakti- ves Investitionsklima, eine gute Regierungsführung, die Abwesenheit von Korruption und eine gut konzipierte Ordnungspolitik voraussetzt, die das öffentliche Interesse wahrt und das Vertrauen der Öffentlichkeit in das Wirken des Marktes stärkt; 6. ermutigt die Entwicklungsländer, mit der erforderlichen Unterstützung durch die Geberländer und die internationale Gemeinschaft konkrete Rohstoffpolitiken auszuar- beiten, um dazu beizutragen, die Ausweitung des Handels, die Verringerung der Anfälligkeit und die Verbesserung der Existenzgrundlagen und der Ernährungssicherheit zu erleichtern, indem sie a) ein förderliches Umfeld für die Beteiligung von ländlichen Produzenten und Kleinbauern schaffen; b) die Diversifizierung des Rohstoffsektors fortsetzen und seine Wettbewerbsfähig- keit in den stark von Rohstoffen abhängigen Entwicklungsländern stärken; c) die Technologieentwicklung fördern und die Informationssysteme, die Institu- tionen und die personellen Ressourcen verbessern; 7. stellt fest, dass die Kapazität und die Anpassungsfähigkeit des Angebots in vie- len Ländern durch schwache institutionelle und technische Kapazitäten beeinträchtigt sind, und bittet die internationale Gemeinschaft, die rohstoffabhängigen Entwicklungsländer da- bei zu unterstützen, dem Verlust der Wettbewerbsfähigkeit und den negativen Trends in der Rohstoffproduktion und dem Rohstoffhandel zu begegnen und die für die Verbesserung der Existenzgrundlagen und der Ernährungssicherheit in den rohstoffabhängigen Entwicklungs- ländern erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, indem sie die Konzeption und Umsetzung von Rohstoffstrategien unterstützen, und begrüßt die diesbezüglich ergriffenen Initiativen; 8. betont, wie wichtig die öffentliche Entwicklungshilfe für die Landwirtschaft und die ländliche Entwicklung ist, und bittet die Entwicklungsländer, der Landwirtschaft und der ländlichen Entwicklung in ihren nationalen Entwicklungsstrategien und -programmen, unter anderem in der Neuen Partnerschaft für die Entwicklung Afrikas13, Vorrang einzuräu- men, und bittet die entwickelten Länder und die Gebergemeinschaft in diesem Zusammen- hang, die Hilfe, die sie den Entwicklungsländern in diesen Sektoren gewähren, weiter zu verstärken, indem sie finanzielle und technische Unterstützung für Aktivitäten bereitstellen, deren Ziel es ist, Rohstofffragen, insbesondere die Bedürfnisse und Probleme der rohstoff- abhängigen Entwicklungsländer, anzugehen; 9. begrüßt den Beschluss der Mitglieder der Welthandelsorganisation vom 1. (...) A/RES/59/224 4 11. erinnert an das Potenzial der regionalen Integration und Kooperation, wenn es darum geht, die Wirksamkeit der traditionellen Rohstoffsektoren und die Unterstützung der Diversifizierungsanstrengungen zu steigern; 12. fordert die entwickelten Länder auf, soweit sie es noch nicht getan haben, auf das Ziel des zoll- und quotenfreien Marktzugangs für alle Produkte der am wenigsten ent- wickelten Länder hinzuarbeiten, und ermutigt die Entwicklungsländer, die dazu in der Lage sind, zur Verbesserung des Marktzugangs für die am wenigsten entwickelten Länder beizu- tragen; 13. erkennt an, dass auf die entwickelten Länder zwei Drittel der Importe nicht- energetischer Rohstoffe entfallen, und erklärt, dass flankierende internationale Politiken und Maßnahmen dringend notwendig sind, um das Funktionieren der Rohstoffmärkte durch effi- ziente und transparente Preisbildungsmechanismen, namentlich Rohstoffbörsen, und durch die Heranziehung praktikabler und wirksamer Instrumente zur Risikobegrenzung bei Roh- stoffpreisfluktuationen zu verbessern; 14. erkennt außerdem an, dass die Rohstoffproduzenten und -exporteure in den Ent- wicklungsländern infolge von Marktzwängen vor gewaltige Herausforderungen gestellt werden können, und fordert sowohl die Entwicklungsländer als auch die entwickelten Län- der nachdrücklich auf, geeignete Schritte zu unternehmen, um diesen Produzenten die Ein- gliederung in globale Lieferketten zu ermöglichen und ihre wirksame Beteiligung daran zu erleichtern, und bittet den Privatsektor, Partnerschaften zu fördern, die zur wirksamen Betei- ligung von Kleinproduzenten an den Lieferketten beitragen; 15. ermutigt die Handels- und Entwicklungskonferenz der Vereinten Nationen, die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, die Weltbank und die anderen zuständigen internationalen Organisationen, innerhalb ihres jeweiligen Mandats ihre Anstrengungen zur Erleichterung des Zugangs zu marktgestützten Instrumenten zu ver- stärken und dabei Aufsichtsmaßnahmen zur Begrenzung der durch Rohstoffpreisfluktuatio- nen und Naturkatastrophen bedingten Risiken zu ergreifen, um die Rohstoffprobleme in den Entwicklungsländern zu bewältigen; 16. bedauert, dass die Vorkehrungen zur Abfederung von Einnahmeausfällen ihre ursprünglich angestrebte Wirkung verfehlt haben, und richtet die nachdrückliche Aufforde- rung an die Regierungen und die Bitte an die internationalen Finanzorganisationen, die Bewertung der Wirksamkeit der Systeme für eine Ausgleichsfinanzierung bei Ausfällen von Exporteinnahmen einschließlich ihrer Einsatzfähigkeit und Nutzerfreundlichkeit fortzuset- zen, und unterstreicht in diesem Zusammenhang, wie wichtig es ist, dass die Rohstoffprodu- zenten in den Entwicklungsländern in die Lage versetzt werden, sich gegen Risiken, ein- schließlich Naturkatastrophen, zu versichern; 17. bekräftigt die Rolle, die der Handels- und Entwicklungskonferenz der Vereinten Nationen bei der umfassenden Auseinandersetzung mit Rohstofffragen im Einklang mit den einschlägigen Resolutionen der Generalversammlung und den Bestimmungen des Konsen- ses von São Paulo3 zukommt, und bittet in diesem Zusammenhang die Entwicklungspartner, die erforderlichen Ressourcen bereitzustellen, damit die Handels- und Entwicklungskonfe- renz der Vereinten Nationen diese Aktivitäten durchführen kann; 18. stellt mit Besorgnis fest, dass die Realpreise einiger Rohstoffe nach wie vor rückläufig sind, und ersucht die Handels- und Entwicklungskonferenz der Vereinten Natio- nen sowie die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, inner- halb ihres jeweiligen Mandats geeignete Möglichkeiten der Bewältigung dieses Problems zu erkunden und bewährte Praktiken für den Umgang mit Situationen, die durch ein anhalten- des Überangebot gekennzeichnet sind, zu ermitteln; A/RES/59/224 5 19. fordert die Handels- und Entwicklungskonferenz der Vereinten Nationen auf, in Zusammenarbeit mit allen Interessenträgern, einschließlich der Geberländer und -organisa- tionen, weiter darauf hinzuarbeiten, dass die auf der elften Tagung der Handels- und Ent- wicklungskonferenz der Vereinten Nationen eingesetzte Internationale Arbeitsgruppe für Rohstoffe wirksam tätig sein kann, und bittet die interessierten Parteien, dafür freiwillig fi- nanzielle Unterstützung zu gewähren; 20. unterstreicht die Notwendigkeit, den Gemeinsamen Fonds für Rohstoffe zu stärken, und ermutigt ihn, in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Handelszentrum UNCTAD/WTO, der Handels- und Entwicklungskonferenz der Vereinten Nationen und an- deren zuständigen Organen die Tätigkeiten seines Zweiten Kontos in den Entwicklungslän- dern mit Hilfe seines Lieferkettenkonzepts weiter zu verstärken, das darauf gerichtet ist, den Marktzugang zu verbessern, eine zuverlässigere Versorgung zu gewährleisten, die Diversifi- zierung und die Wertschöpfung zu erhöhen, die Wettbewerbsfähigkeit der Rohstoffe zu stei- gern, die Marktkette zu stärken, die Marktstrukturen zu verbessern, die Exportgrundlage auszuweiten und die wirksame Teilhabe aller Interessenträger zu gewährleisten; 21. bittet alle maßgeblichen Interessenträger, namentlich die Handels- und Entwick- lungskonferenz der Vereinten Nationen, den Gemeinsamen Fonds für Rohstoffe und die Er- nährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, im Rahmen ihres jewei- ligen Mandats, sowie die anderen Geber, die Finanzierung der Rohstoffdiversifizierung ver- stärkt zu unterstützen und sich dabei auf den Ausbau privatwirtschaftlicher Kapazitäten, die Stärkung der Marktinstitutionen, den Aufbau starker Verbände von Rohstoffproduzenten, in denen den Produzenten, darunter Frauen und Kleinbauern, eine angemessene Rolle zu- kommt, den Aufbau der wesentlichen Infrastruktur und die Ankurbelung von Investitionen zu konzentrieren; 22. ersucht den Generalsekretär der Vereinten Nationen, der Generalversammlung auf ihrer einundsechzigsten Tagung in Zusammenarbeit mit dem Sekretariat der Handels- und Entwicklungskonferenz der Vereinten Nationen einen Bericht über die Durchführung dieser Resolution und über die weltweiten Trends und Aussichten im Rohstoffbereich vorzu- legen; 23. beschließt, den Unterpunkt "Rohstoffe" unter dem Punkt "Fragen der makroöko- nomischen Politik" in die vorläufige Tagesordnung ihrer einundsechzigsten Tagung aufzu- nehmen. 75.
Language:Other
Score: 1526741.1 - daccess-ods.un.org/acce...et?open&DS=A/RES/59/224&Lang=O
Data Source: ods
MEASURES FOR PREVENTION OF THE SMUGGLING OF ALIENS : RESOLUTION / ADOPTED BY THE GENERAL ASSEMBLY
Juli 1995, besorgt darüber, daß die Aktivitäten von Kriminellen und kriminellen Organisationen zunehmen, die unerlaubten Gewinn daraus ziehen, daß sie Menschen schmuggeln und dabei die Würde und das Leben von Migranten beeinträchtigen und die Komplexität des Phänomens der zunehmenden internationalen Wanderung noch vergrößern, in dem Bewußtsein, daß derartige Aktivitäten das Leben dieser Personen gefährden und der internationalen Gemeinschaft hohe Kosten auferlegen, insbesondere den Ländern, denen es zugefallen ist, diese Personen zu retten und ihnen medizinische Betreuung, Nahrungsmittel, Unterkünfte und Transportmittel zur Verfügung zu stellen, A/RES/51/62 Seite 2 in der Erkenntnis, daß internationale kriminelle Gruppen Personen oft auf verschiedenste Weise zur illegalen Migration überreden und aus diesem Menschenschmuggel enorme Gewinne ziehen, die sie zur Finanzierung anderer krimineller Aktivitäten verwenden, feststellend, daß die Schlepper, insbesondere im Zielstaat der eingeschleusten Ausländer, diese zur Bezahlung der Reisekosten oft Formen der Schuldknechtschaft unterwerfen, die häufig mit kriminellen Aktivitäten verbunden sind, in der Erkenntnis, daß sozioökonomische Faktoren das Schlepperproblem beeinflussen und außerdem zur Komplexität der derzeitigen internationalen Wanderungsbewegungen beitragen, erneut erklärend, daß die Souveränität und territoriale Unversehrtheit aller Staaten, einschließlich ihres Rechts auf die Kontrolle über ihre eigenen Grenzen, geachtet werden muß, unter Hinweis auf die von den Vertragsstaaten des am 7.
Language:Other
Score: 1449008.8 - daccess-ods.un.org/acce...get?open&DS=A/RES/51/62&Lang=O
Data Source: ods
STRENGTHENING INTERNATIONAL COOPERATION IN PREVENTING AND COMBATING TRAFFICKING IN PERSONS AND PROTECTING VICTIMS OF SUCH TRAFFICKING : RESOLUTION / ADOPTED BY THE GENERAL ASSEMBLY
A/RES/58/137 2 dels, zum Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen die grenzüberschreitende organi- sierte Kriminalität7, unter Verurteilung des Menschenhandels als verabscheuungswürdige Form moderner Sklaverei und als ein im Widerspruch zu den allgemeinen Menschenrechten stehender Akt, unter Missbilligung der Behandlung von Menschen als Ware, die von Menschenhänd- lern, insbesondere Ausbeutern, getauscht, gekauft oder verkauft wird, tief besorgt über die weltweite Verbreitung des Menschenhandels zum Zweck der Ausbeutung verschiedenster Art durch grenzüberschreitende organisierte kriminelle Grup- pen, von denen viele auch an anderen Formen rechtswidriger Tätigkeiten beteiligt sind, na- mentlich Handel mit Feuerwaffen, Geldwäsche, Drogenhandel und Korruption, zutiefst beunruhigt darüber, dass der Menschenhandel in den meisten Teilen der Welt ein wachsendes und gewinnträchtiges Gewerbe ist, das unter anderem durch Armut, bewaff- nete Konflikte, schlechte soziale und wirtschaftliche Bedingungen und die Nachfrage auf den illegalen Arbeits- und Sexmärkten verschlimmert wird, mit dem Ausdruck der Bestürzung über die Fähigkeit krimineller Netzwerke, eine Bestrafung zu vermeiden und gleichzeitig die Anfälligkeit ihrer Opfer auszubeuten, Kenntnis nehmend von der Abgrenzung und den Querverbindungen zwischen den bei- den kriminellen Verhaltensweisen des Menschenhandels, Gegenstand des Zusatzprotokolls zur Verhütung, Bekämpfung und Bestrafung des Menschenhandels, insbesondere des Frauen- und Kinderhandels, zum Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen die grenz- überschreitende organisierte Kriminalität, und der Schleusung von Migranten, Gegenstand des Zusatzprotokolls gegen die Schleusung von Migranten auf dem Land-, See- und Luft- weg zum Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen die grenzüberschreitende organi- sierte Kriminalität8, überzeugt von der dringenden Notwendigkeit einer breiten und abgestimmten internationalen Zusammenarbeit zwischen allen Mitgliedstaaten nach einem multidiszi- plinären, ausgewogenen und globalen Ansatz, einschließlich angemessener technischer Hilfe, um den Menschenhandel zu verhüten und zu bekämpfen, sowie überzeugt davon, dass die Zivilgesellschaft, einschließlich der nichtstaatlichen Organisationen, dazu beitragen kann, die bestehenden und künftigen Möglichkeiten einer Viktimisierung auf dem Gebiet des Menschenhandels zu verringern und die Regierungen bei der Förderung des Opferschutzes durch umfassende und nicht stigmatisierende soziale und angemessene wirtschaftliche Hilfe für die Opfer zu unterstützen, namentlich auf den Gebieten Gesundheit, Bildung, Wohnung und Beschäftigung, in Begrüßung der Anstrengungen, die Mitgliedstaaten, insbesondere Herkunfts-, Tran- sit- und Zielländer, unternehmen, um die Zivilgesellschaft für die Schwere des Verbrechens des Menschenhandels und seine verschiedenen Formen zu sensibilisieren, sowie der Rolle der Öffentlichkeit bei der Verhütung der Viktimisierung und bei der Hilfe für Opfer des Menschenhandels, Kenntnis nehmend von der themenbezogenen Diskussion über den Menschenhandel, insbesondere den Frauen- und Kinderhandel, auf der zwölften Tagung der Kommission für Verbrechensverhütung und Strafrechtspflege, _______________ 7 Ebd., Anlage II. 8 Ebd., Anlage III.
Language:Other
Score: 1316415.1 - daccess-ods.un.org/acce...et?open&DS=A/RES/58/137&Lang=O
Data Source: ods
Der Sicherheitsrat verweist auf die Bedeutung des Stipendienprogramms des In- ternationalen Gerichtshofs für junge Juristinnen und Juristen und würdigt den Ge- richtshof für seine Bemühungen, das Programm Interessierten verschiedenster geogra- fischer und sprachlicher Herkunft, insbesondere aus Entwicklungsländern, so zugäng- lich wie möglich zu machen, insbesondere jungen Frauen, und ihnen Gelegenheit zu geben, sich mit der Arbeit des Gerichtshofs vertraut zu machen und ihre Fähigkeiten im Bereich der friedlichen Beilegung internationaler Streitigkeiten durch das Recht fortzuentwickeln.
Language:English
Score: 1315319.6 - https://www.un.org/depts/german/sr/sr_20/sp20-13.pdf
Data Source: un
THE ROLE OF DIAMONDS IN FUELLING CONFLICT : BREAKING THE LINK BETWEEN THE ILLICIT TRANSACTION OF ROUGH DIAMONDS AND ARMED CONFLICT AS A CONTRIBUTION TO PREVENTION AND SETTLEMENT OF CONFLICTS : RESOLUTION / ADOPTED BY THE GENERAL ASSEMBLY
Die konfliktfördernde Rolle von Diamanten: Zerschla- gung der Verbindung zwischen dem illegalen Handel mit Rohdiamanten und bewaffneten Konflikten als Bei- trag zur Konfliktverhütung und -regelung Die Generalversammlung, mit dem Ausdruck ihrer Besorgnis über das Problem der Konfliktdiamanten, die in ei- ner Reihe von Ländern Konflikte schüren, und über die katastrophalen Auswirkungen dieser Konflikte auf den Frieden und die Sicherheit der Menschen in den betroffenen Ländern, im Bewusstsein, dass Konfliktdiamanten Rohdiamanten sind, mit denen Rebellen- bewegungen ihre militärischen Aktivitäten finanzieren, so auch Versuche, rechtmäßige Re- gierungen zu untergraben oder zu stürzen, in der Erkenntnis, dass die weitaus meisten der weltweit produzierten Rohdiamanten rechtmäßigen Ursprungs sind, sowie in der Erkenntnis, dass der rechtmäßige Handel mit Diamanten einen entschei- denden Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung vieler Länder auf der ganzen Welt leistet, im Bewusstsein, dass dem Problem der Konfliktdiamanten die ernste Sorge der internationalen Gemeinschaft gilt und dass alle beteiligten Parteien, namentlich die Dia- manten produzierenden, verarbeitenden, ausführenden und einführenden Länder, sowie die Diamantenindustrie in die Maßnahmen zur Bewältigung dieses Problems eingebunden werden sollten, in Anerkennung der Notwendigkeit, das Problem der Rohdiamanten anzugehen, die aus Gebieten von Diamanten produzierenden Ländern stammen, die von einem anderen Land militärisch besetzt sind, betonend, dass diese Maßnahmen wirksam, pragmatisch und mit dem Völkerrecht, einschließlich der einschlägigen Handelsbestimmungen und -verpflichtungen, vereinbar sein sollen und weder den laufenden rechtmäßigen Diamantenhandel erschweren noch die Regierungen oder die Industrie, insbesondere die kleineren Produzenten, in ungebührlichem Maße belasten und die Entwicklung der Diamantenindustrie behindern dürfen, A/RES/55/56 2 unter Hinweis auf alle einschlägigen Resolutionen des Sicherheitsrats, namentlich seine Resolutionen 1173 (1998) vom 12.
Language:Other
Score: 1275962.7 - daccess-ods.un.org/acce...get?open&DS=A/RES/55/56&Lang=O
Data Source: ods
Trotz dieses Elans wird dieser Industriezweig weiterhin von großen internationalen Unternehmen und einer großen Zahl kleiner, nicht organisierter Produzenten dominiert, die darum kämpfen, Produkte von angemessener Qualität regelmäßig zu liefern.
Language:English
Score: 1230888 - https://www.ilo.org/berlin/pre...WCMS_831990/lang--de/index.htm
Data Source: un
Trotz dieses Elans wird dieser Industriezweig weiterhin von großen internationalen Unternehmen und einer großen Zahl kleiner, nicht organisierter Produzenten dominiert, die darum kämpfen, Produkte von angemessener Qualität regelmäßig zu liefern.
Language:English
Score: 1230888 - www.ilo.org/berlin/pres...WCMS_831990/lang--de/index.htm
Data Source: un
THE ROLE OF DIAMONDS IN FUELLING CONFLICT : BREAKING THE LINK BETWEEN THE ILLICIT TRANSACTION OF ROUGH DIAMONDS AND ARMED CONFLICT AS A CONTRIBUTION TO PREVENTION AND SETTLEMENT OF CONFLICTS : RESOLUTION / ADOPTED BY THE GENERAL ASSEMBLY
März 2002, in denen sie forderte, im Rahmen des Kimberley-Prozesses Vorschläge für ein einfaches und funktionierendes internationales Zertifikationssystem für Rohdiaman- ten zu erarbeiten, das sich hauptsächlich auf einzelstaatliche Zertifikationssysteme sowie auf international vereinbarte Mindestnormen stützt, der Auffassung, dass die Einführung des Zertifikationssystems des Kimberley-Prozes- ses dafür sorgen dürfte, dass Konfliktdiamanten eine wesentlich geringere Rolle bei der Förderung bewaffneter Konflikte spielen, und dazu beitragen dürfte, den rechtmäßigen Han- del zu schützen und die wirksame Durchführung der einschlägigen Resolutionen über den Handel mit Konfliktdiamanten sicherzustellen, unter Hinweis auf das Ziel, dafür zu sorgen, dass das Zertifikationssystem des Kim- berley-Prozesses einfach, wirksam und pragmatisch ist und weder den laufenden rechtmä- ßigen Diamantenhandel behindert noch die Regierungen oder die Industrie, insbesondere die kleineren Produzenten, in ungebührlichem Maße belastet noch die Entwicklung der Diamantenindustrie behindert, in Anerkennung der wichtigen Initiativen zur Bewältigung des Problems der Konflikt- diamanten, die insbesondere die Regierungen Angolas, der Demokratischen Republik Kongo, Guineas und Sierra Leones sowie andere wichtige Diamanten produzierende, aus- führende und einführende Länder bereits ergriffen haben, und diesen Regierungen die Fort- setzung der Initiativen nahe legend, sowie in Anerkennung der kontinuierlichen Anstrengungen der Regionalorganisatio- nen und anderer Ländergruppen zur Eindämmung von Konfliktdiamanten, den wichtigen Beitrag begrüßend, den die Diamantenindustrie, insbesondere der Welt- diamantenrat, sowie die Zivilgesellschaft zu den internationalen Anstrengungen zur Beendi- gung des Handels mit Konfliktdiamanten leisten, sowie die vom Weltdiamantenrat angekündigten Initiativen zur freiwilligen Selbstkon- trolle der Diamantenindustrie begrüßend und anerkennend, dass ein System freiwilliger Selbstkontrolle dazu beitragen wird, wie in der Erklärung von Interlaken vom 5.
Language:Other
Score: 1225570.1 - daccess-ods.un.org/acce...et?open&DS=A/RES/57/302&Lang=O
Data Source: ods
Seite 3 von 11 Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung hat sich bereits als konzeptionell vielfältiger Ansatz etabliert und wird in verschiedenen Weltregionen mit Blick auf verschiedenste Themen und Deutungsebenen praktiziert. (...) Transdisziplinarität beinhaltet Interaktion auf jeder Stufe eines wissenschaftlichen Vorhabens, einschließlich:  Co-Design: Akademische und nicht-akademische Partner eines transdisziplinären wissenschaftlichen Projekts arbeiten bereits in der Phase des Forschungsdesigns zusammen, um ein Problem konkret anzugehen und zu beschreiben.  Co-Produktion: Akademische und nicht-akademische Partner tragen verschiedenste Formen des Wissens zusammen und überprüfen dessen Relevanz; sie versuchen, aus diesem kombinierten Wissen neue Erkenntnisse abzuleiten, Hypothesen aufzustellen und zu testen, und Verallgemeinerungen zu suchen und zu überprüfen; sie arbeiten zusammen, um neben anderen möglichen Ergebnisse erreichbare Szenarien und Lösungsmöglichkeiten für das gemeinsam formulierte Problem zu entwickeln;  Co-Umsetzung: Akademische und nicht-akademische Partner arbeiten bei der Umsetzung der Forschungsergebnisse zusammen. (...) Die Gesamtgesellschaft und das direkte gesellschaftliche Umfeld der Hochschulen spielen eine wichtige Rolle, da sie sowohl relevante Co-Produzenten von Wissen als auch Zielgruppe der Ergebnisse der Nachhaltigkeitswissenschaft sind.
Language:English
Score: 1218796.2 - https://en.unesco.org/sites/de...ur_nachhaltige_entwicklung.pdf
Data Source: un
THE ROLE OF DIAMONDS IN FUELLING CONFLICT : BREAKING THE LINK BETWEEN THE ILLICIT TRANSACTION OF ROUGH DIAMONDS AND ARMED CONFLICT AS A CONTRIBUTION TO PREVENTION AND SETTLEMENT OF CONFLICTS : RESOLUTION / ADOPTED BY THE GENERAL ASSEMBLY
April 2003, in denen sie dazu aufforderte, Vorschläge für ein einfaches, wirksames und pragmatisches internationales Zertifikationssystem für Rohdiamanten auszuarbeiten und umzusetzen, es in diesem Zusammenhang begrüßend, dass das Zertifikationssystem des Kimber- ley-Prozesses so angewandt wird, dass es weder den rechtmäßigen Diamantenhandel behindert noch die Regierungen oder die Industrie, insbesondere die kleineren Produzenten, in ungebührlichem Maße belastet noch die Entwicklung der Diamantenindustrie behindert, sowie den Beschluss bestimmter Länder und einer Organisation der regionalen Wirtschaftsintegration begrüßend, das Problem der Konfliktdiamanten durch die Teilnahme am Kimberley-Prozess und die Anwendung des Zertifikationssystems des Kimberley- Prozesses anzugehen, ferner den wichtigen Beitrag begrüßend, den die Diamantenindustrie, insbesondere der Weltdiamantenrat, sowie die Zivilgesellschaft zu den internationalen Anstrengungen zur Beendigung des Handels mit Konfliktdiamanten leisten, die vom Weltdiamantenrat angekündigten Initiativen zur freiwilligen Selbstkontrolle der Diamantenindustrie begrüßend und anerkennend, dass ein System freiwilliger Selbst- kontrolle dazu beitragen wird, wie in der Erklärung von Interlaken vom 5.
Language:Other
Score: 1201837.7 - daccess-ods.un.org/acce...et?open&DS=A/RES/58/290&Lang=O
Data Source: ods